Fliesenverlegung e.K. 
76855 Annweiler

Geschäftsführer:

Markus Ullemeyer




Die Fliesenverlegung Ullemeyer ist ein Einzelunternehmen. In der Regel bearbeite ich Aufträge alleine, wobei z.B. ein Zweifamilienhaus kein Problem bezüglich Masse und Ausführungszeit für mich darstellt. Der Vorteil für den Kunden " hier arbeitet der Chef noch direkt auf der Baustelle und achtet auf Qualität"


Meinen beruflichen Werdegang möchte ich Ihnen im Folgenden gerne schildern.


  • 1977  Bereits in jungen Jahren entdeckte ich, im Sandkasten, die Leidenschaft zu Baustoffen. Da mir zur damaligen Zeit jedoch noch kein Bindemittel bekannt war ließ die Endfestigkeit der entstandenen Bauwerke noch zu wünschen übrig. Jedoch ein Anfang war gemacht.
  • 1989-1992 Ausbildung zum Fliesenleger. In meinem Lehrbetrieb blieb ich zusammen mit der Lehrzeit 10 Jahre. Die ersten beiden Lehrjahre bildete mich der beste Geselle des Betriebes aus. Bereits im 3. Lehrjahr wurden mir eigene Baustellen zugeteilt und ich arbeitete alleine. Der mittelständische Betrieb (Firma Hornbach, Fliesenverlegung, Bornheim) bot mir verschiedenste Erfahrungsfelder, da es ein recht großer Betrieb war, mit meist durchgängig über 20 Gesellen. Es wurde unter anderem an folgenden Bauvorhaben gearbeitet: Altbausanierung, ein und Mehrfamilienhäuser, Industriebau, Gewerbebau, Hotels, Studentenwohnheime, Krankenhäuser, Waschhallen und anderem;
  • 1992 legte ich die Gesellenprüfung zum Fliesen Platten und Mosaik leger ab. Die praktische Prüfung bestand ich mit einer zwei. Zu einer eins fehlte mir ein einziger Punkt. Die Verwehrung dieses Punktes kann ich mir nur damit erklären, das mein Ausbildungsmeister in meinem Betrieb auch Innungsmeister war und mein Prüfungsstück abnehmen sollte. Der Verdacht der Bevorzugung hätte ja entstehen können 😉. Später wurde dann eingeführt das ein Meister keine eigenen Lehrlinge Prüfen darf.
  • 1999  wechselte ich dann in den Betrieb meines damaligen Vermieters. Der Betrieb bestand aus zwei Abteilungen. Fliesenverlegung und Estrichbau. Hier konnte ich mir Kenntnisse für die Ausführung von Fließestrichen aneignen.
  • 2001  meldete ich als Nebenberuf meine Firma zur Ausführung von dauerelastischen Fugenarbeiten an. Viele Fliesenlegerbetriebe vergeben das Verfugen mit Silikon an Firmen, die Abdichtungen als Hauptberuf ausführen. Dies brauche ich nicht. Seit 2001 sind bestimmt über 47500 ldm Silikonfugen zusammengekommen die ich anlegen durfte.
  • 2003  kam ich dann zur Firma Marmor Walz in Bornheim. Hier bekam ich den letzten Schliff was das Ausführen von Natursteinarbeiten angeht.
  • 2005  machte  ich dann den Schritt in die Selbständigkeit, nachdem in 2004 die Meisterpflicht für einige Handwerksberufe in Deutschland aufgehoben wurde. In 2021 wurde die Meisterpflicht dann wieder eingeführt, nachdem sich auch viele unqualifizierte Quereinsteiger selbstständig gemacht hatten, welche etliche Schäden und unzufriedene Kunden hinterlassen haben. Durch meine ununterbrochene Tätigkeit als Fliesenleger seit der Ausbildung greift bei mir die Altgesellen Regelung, wodurch ich einem Meister gleichgestellt bin. Denn meiner Meinung nach macht ein Meistertitel noch keine gute Arbeit. Jeder der Fliesen verlegt muss sich ständig informieren und weiterbilden um der Kundschaft aktuelle und haltbare Verlegetechniken anbieten zu können. Das gleich gilt für die chemischen Bauprodukte. Denn Handwerk ist Vertrauenssache. Laut den Toleranzen der Deutschen Industrie Norm könnte der Fliesenleger einiges auf der Baustelle anstellen, was dem Kunden nachher nicht gefällt, er es aber akzeptieren müsste.  Handwerkliches Geschick, Fingerfertigkeit und Kreativität kann man eben nicht zertifizieren oder mit Titeln belegen. Mein Arbeitsmotto lautet: Wenn ich die Baustelle verlasse, ist sie so sauber, wie ich sie vor meinem Arbeitsbeginn vorgefunden habe.  Meine Aufträge erledige ich so, dass Sie als Kunde vollends zufrieden sind.